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Eine effektive Unkrautbekämpfung beginnt mit der korrekten Unkrautbestimmung und der Berücksichtigung des jeweiligen Kulturpflanzenkontexts. Verschiedene Unkrautgruppen erfordern unterschiedliche Herbizide hinsichtlich Wirkstoffzusammensetzung, Anwendungszeitpunkt, Selektivität und Resistenzmanagement.
Wie man ein Unkrautbekämpfungsprogramm auswählt
Die Bezeichnung des Unkrauts allein reicht nicht aus, um das richtige Herbizid auszuwählen. Kommerzielle Unkrautbekämpfungsprogramme sollten mehrere Faktoren berücksichtigen.
Unkrautbekämpfung vor und nach dem Auflaufen
Die Selektivität der Anbaukulturen ist wichtig

Ein Herbizid kann das Zielunkraut bekämpfen und dennoch ungeeignet sein, wenn die Kulturpflanzentoleranz nicht akzeptabel ist.
Die Selektivität für Kulturpflanzen kann von der Kulturpflanzenart, gegebenenfalls der Sorte, dem Wachstumsstadium, dem Wirkstoff, der Formulierung, der Aufwandmenge, dem Anwendungszeitpunkt, den Umweltbedingungen und dem Safenersystem abhängen.
Aus diesem Grund sollte die Auswahl des Herbizids auf dem gesamten Kulturpflanzen- und Unkrautprogramm basieren und nicht allein auf dem Unkrautspektrum.
- Ernte
- Praktikum
- Bewerten
- Timing
- Safener
Herbizid-Safer und Selektivität für Nutzpflanzen
Einige selektive Herbizidformulierungen enthalten Safener, um die Toleranz der Kulturpflanzen gegenüber bestimmten herbiziden Wirkstoffen zu verbessern.
Ein Safener erweitert das Wirkungsspektrum der Unkrautbekämpfung nicht von sich aus. Die gesamte Formulierung sollte unter Berücksichtigung der Kulturpflanze, der herbiziden Wirkstoffe, des Safeners, der Konzentration, des Anwendungszeitpunkts, der Stabilität der Formulierung und der lokalen Zulassung bewertet werden.
Safenerhaltige Produkte können insbesondere in ausgewählten Herbizidprogrammen für Getreide, Mais, Reis und andere Kulturpflanzen von Bedeutung sein.
Safener unterstützt die Toleranz gegenüber Unkrautverträglichkeit; es ersetzt jedoch nicht die Bewertung des Unkrautspektrums oder des Wirkungsmechanismus.

Logik der Unkrautbekämpfung und Herbizidauswahl
| Unkrautbekämpfung | Wichtige Auswahlfaktoren |
|---|---|
| Gras-Unkräuter | Grasart, Selektivität der Kulturpflanze, Wachstumsstadium, effektiver Wirkmechanismus, Resistenz |
| Breitblättrige Unkräuter | Unkrautarten, Kulturpflanzenverträglichkeit, Wachstumsstadium, Wirkmechanismus |
| Seggen | Seggenart, Kulturpflanze, Anwendungszeitpunkt, zugelassener Wirkstoff |
| Gemischte Unkrautpopulationen | Spektrumüberlappung, Kombinationslogik, Pflanzensicherheit, effektiver Wirkmechanismus |
| Mehrjährige Unkräuter | Wiederwachstumspotenzial, unterirdische Strukturen, Wachstumsstadium, systemische Richtung, sofern relevant |
| Resistente Unkrautpopulationen | Resistenzgeschichte, wirksame alternative Wirkmechanismen, Mischungs- oder Rotationsstrategie |
Wirkungsweise und Resistenzmanagement von Herbiziden
Bei der Auswahl von Herbiziden sollten sowohl das Unkrautspektrum als auch der Wirkungsmechanismus berücksichtigt werden.
Die HRAC-Wirkmechanismusgruppen bieten einen praktischen Rahmen für den Vergleich der Herbizidchemie und die Entwicklung von Resistenzmanagementprogrammen. Unterschiedliche Wirkstoffe oder Markennamen bedeuten nicht zwangsläufig eine effektive Resistenzmanagementrotation.
| Herbizidanwendung | HRAC-Gruppenbeispiel |
|---|---|
| ACCase-Inhibitoren | 1 |
| ALS-Hemmer | 2 |
| Synthetische Auxine | 4 |
| EPSPS-Inhibitoren | 9 |
| PPO-Hemmer | 14 |
| HPPD-Hemmer | 27 |
Bei einem Resistenzmanagementprogramm sollten das Zielunkraut, die Kulturpflanze, der bekannte Resistenzstatus, die Wirkungsweise, der Anwendungszeitpunkt, die Mischungs- oder Fruchtfolgestrategie sowie die lokal zugelassene Kennzeichnung berücksichtigt werden.
Wechseln Sie zwischen effektiven Wirkungsweisen und nicht nur Produkt- oder Markennamen.
Herbizidresistenz verändert die Produktauswahl

Die wiederholte Anwendung desselben wirksamen Wirkmechanismus kann im Laufe der Zeit zur Selektion resistenter Unkrautpopulationen führen.
Bei bekannter oder vermuteter Resistenz sollten bei der Produktauswahl folgende Aspekte berücksichtigt werden:
- Korrekte Unkrautidentifizierung
- Frühere Herbizidanwendung
- Bestätigter oder vermuteter Widerstand
- Wirksame alternative Wirkungsweisen
- Geeignete Mischungen oder Rotationen
- Selektivität der Kulturpflanzen
- Nichtchemische Managementoptionen
- Lokale Registrierung
Ein anderer Markenname bedeutet nicht zwangsläufig eine andere Strategie zum Resistenzmanagement.
Herbizidresistenz verändert die Produktauswahl
Herbizide sind ein Bestandteil eines umfassenderen Unkrautbekämpfungsprogramms. Je nach Kulturpflanze und Produktionssystem kann die integrierte Unkrautbekämpfung Folgendes umfassen:
Passung von Formulierung und Anwendung
Die Herbizidformulierung sollte entsprechend der Wirkstoff, Kulturpflanze, Unkrautentwicklungsstadium, Ausbringungsmethode, Ausrüstung, Stabilität der Formulierung, Verpackungsanforderungen und lokale Marktpräferenzen.
Die Art der Formulierung allein bestimmt weder die Wirksamkeit des Herbizids noch die Sicherheit für die Kulturpflanzen, die systemische Aktivität oder den Wert für das Resistenzmanagement.
Detaillierte kommerzielle Rezepturen finden Sie in unserem Herbizid-Produktportfolio.
Ausgewählte Herbizidprodukte
Entdecken Sie ausgewählte Herbizidprodukte für verschiedene Unkrautbekämpfungsstrategien, darunter Programme gegen Gräser, breitblättrige Unkräuter, Seggen, Vorauflauf-, Nachauflauf- und Mischspektrum-Herbizide.
Die Produktauswahl sollte auf dem Zielunkraut, der Kulturpflanze, dem Anwendungszeitpunkt, der Wirkungsweise, der Kulturpflanzenselektivität, der Formulierung und der Zulassung im Zielmarkt basieren.
Das vollständige Portfolio finden Sie in unserer Herbizidkategorie.


























